Storage als Grundlage für FDM

Effiziente und zuverlässige Speichersysteme bilden die Grundlage für alle darauf aufbauenden Services (Repositorien, Metadatentools, etc.). Bei der Speicherung von Forschungsdaten können unterschiedliche Speichersysteme wie Fileserver, Objektstore oder Bandlaufwerke zum Einsatz kommen. Diese haben jeweils unterschiedliche, einander ergänzende Eigenschaften bezüglich Geschwindigkeit, Latenz, Ausfallsicherheit und Kapazität. Um Speichersysteme effizient nutzen zu können, brauchen Forschende kompetente Beratung – denn die Wahl und Kombination geeigneter Speicherressourcen hängt von vielen Faktoren ab. Für diese Beratung sowie die Zuweisung der limitierten Speicherressourcen, z. B. im Rahmen eines wissenschaftsgeleiteten Antrags- und Bewilligungsverfahrens, bedarf es Personalressourcen auf Seiten der Infrastrukturanbieter.


NRW-Aktivitäten im Kontext Speicherinfrastruktur 

Basierend auf drei konsortialen Speicheranträgen werden im Land NRW aktuell effiziente Speichersysteme für Forschungsdaten aufgebaut:

  • Research Data Storage (RDS) – Verteilte Speicherinfrastruktur für Forschungsdatenmangement: RWTH Aachen, FH Aachen, Ruhr-Universität Bochum, TU Dortmund, Universität Duisburg-Essen, Universität zu Köln
  • FoDaKo Storage Grid: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universität Siegen, Bergische Universität Wuppertal
  • Pilotprojekt für eine kollaborative Speicher- und Service-Infrastruktur: Universität Bielefeld, Universität Bonn, WWU Münster, Universität Paderborn und Universität Siegen


Beteiligungsmöglichkeiten 

Die zukünftige Anbindung der Fachhochschulen an die konsortiale Speicherinfrastruktur ist in den Anträgen verankert. Die konkrete technische Umsetzung erproben die einzelnen Standorte im Zuge der Betriebsaufnahme. Die konkreten (technischen und kapazitiven) Bedarfe der Fachhochschulen bezüglich Speicherinfrastrukturen sind jedoch noch zu definieren.


Ansprechpartnerin

Magdalene Cyra